Morgens hatte der alte Hafen von San Esteban eine ganz tolle Stimmung.

Ich fuhr eine Weile ohne meinen Track sondern eine „Abkürzung“ mit dem gpx gerät. Das Resultat war,dass ich auf dem Fußweg des camino landete, der in der Karte als Fahrweg eingezeichnet ist. War aber an einigen stellen nicht fahrbar, ausser mit einem Panzer. Aber ich wollte ja Abenteuer. Leider sah mein lowrider, der ja so schon repariert worden war, das anders und die selbe stelle auf der linken Seite verabschiedete sich und riss ab. Grrr…also wieder mit einem Stück Holz stabilisiert und weiter.

Ich kam nach Cudillero, wo ich von über 20 Jahren schon mal gewesen war. Oberhaupt sollte ich ab jetzt einzelne stellen wieder erkennen, denn ich war diese Küstenstraße schon mal gefahren. Damals war das Dorf eines der ersten, die verstanden haben wie sie ihre Fischereitradition richtig vermarkten ohne sich zu prostituieren. Es ist immer noch schön, aber ich war froh, dass ich vor den meisten Touristen da war.

Danach ging es weiter über kleine Landstraßen, also eigentlich war das früher mal die einzige Verbindung an der Küste entlang gewesen, aber heute wo die Autobahn da war fuhr hier fast keiner mehr. Das war sehr angenehm. Die Autobahn ist schon beeindruckend, denn in dieser Landschaft sieht man immer wieder absolut irre Brücken und Ansichten

Aber eben auch so etwas (an dem Strand war es ganz schön „voll“)

In La Caridad war die ordentliche Herberge voll, und so schlief ich in einer sehr angenehmen sauberen privaten Herberge für unverschämten 13 €.

Statistik: 98,2 km, 1920 hm ( ich hatte noch ein bisschen den Berg rauf und runter fahren sollen, dann hätte ich die 100 km und auch die 2000 hm geknackt, hehe)

Seit Köln habe ich inzwischen ca. 2400 km und ca. 34000 (ja vierunddreissigtausend) Höhenmeter auf der Uhr.